Transformationsplan
nach EEW Modul 5

Mit Förderung und Maßnahmenfahrplan

Wir erfassen Ihre Treibhausgasemissionen, definieren Ziele und entwickeln konkrete Maßnahmen.
Von der strategisch technischen Beratung zur Dekarbonisierung von Unternehmensstandorten: Unser Transformationsplan in der Praxis.

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Was ist ein Transformationsplan?

Ein Transformationsplan stellt die längerfristige Dekarbonisierungsstrategie eines Unternehmensstandortes in Deutschland dar. Er umfasst mindestens: IST Analyse inkl. THG Bilanz, Zielfestlegung, Maßnahmenplan und Verankerung im Unternehmen.

Kernpunkte aus der Praxis:

  • Bilanzierung nach GHG Protocol: Scope 1 und 2 verpflichtend, Scope 3 optional
  • Mindestens 80 % der Emissionsquellen werden erfasst und den jeweiligen Emittenten/Prozessen zugeordnet
  • 10-Jahres-Ziel: mindestens 40 % THG-Reduktion gegenüber dem Basisjahr
  • Es werden bis zu fünf konkrete Maßnahmen identifiziert und technisch konzipiert; mindestens eine davon muss einen direkten Prozessbezug aufweisen

Für wen eignen sich
Transformationspläne?

Ein Transformationsplan richtet sich an Unternehmen mit hohem Energieverbrauch (> 2GWh/a) und Prozessbezug, die Transparenz über Energieflüsse und Emissionen benötigen und daraus einen belastbaren Maßnahmenpfad ableiten wollen.

Förderung nach EEW Modul 5

Transformationspläne sind im Rahmen der Bundesförderung „Energie und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft“ (EEW) als Modul 5 förderfähig.

Förderquote (abhängig von Unternehmensgröße):

Plus: zusätzlich 10 % bei IEEKN-Mitgliedschaft; maximaler Zuschuss bis 90.000€ möglich.

Gut zu wissen: Nicht förderfähig sind u. a. Eigenleistungen, Leistungen aufgrund gesetzlicher Verpflichtung bzw. behördlicher Anordnung oder Maßnahmen, die vor Antragstellung begonnen wurden.

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Unsere Leistungen im Detail

Die Erstellung eines Transformationsplans ist in Arbeitspakete gegliedert und kann bei Bedarf modular vertieft werden.

Datenerhebung und Statusanalyse

  • Technische Bestandsanalyse (Wärme/Kälte/Strom), Erzeuger/Verbraucher und Verteilungsstrukturen
  • Auswertung von Energiemesswerten und Lastgängen
  • Energie‑ und THG‑Bilanz inkl. Energieversorgungsbilanz zur Abbildung des Status quo
  • THG‑Bilanz Scope 1/2 nach GHG‑Protocol (Scope 3 optional)
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Technischer Maßnahmenplan und Umsetzungsfahrplan

  • Entwicklung von bis zu fünf Maßnahmen zur THG‑Reduktion, eingebettet in das Unternehmenssystem (Synergien/Wechselwirkungen)
  • Festlegung 10‑Jahres‑Ziel und SOLL‑Zustand 2045
  • Ökonomische und ökologische Bewertung (im Steckbrief u. a. in Anlehnung an DIN EN 17463 / GHG‑Protocol)
  • Zeitplan zur Umsetzung und Empfehlung nächster Schritte inkl. Entscheidungsvorbereitung (Grobkosten, technische Voraussetzungen, Fördermöglichkeiten)
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Bericht und Ergebnispräsentation

  • Ergebnisbericht nach Anforderungen des Fördermittelgebers
  • Ergebnispräsentation und Management Summary für weitere Schritte
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Vertiefungsmodule

Bei Bedarf können Leistungen gezielt vertieft werden, z. B. erneuerbare Erzeugung, Energiespeicherung, Medienversorgung, Elektromobilität, Energiedatenerfassung, strategische Energieberatung, Effizienzmaßnahmen, Bilanzierung.

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Management‑Entscheidungsvorlage

Wir fassen Ergebnisse und Empfehlungen in einer Präsentation zusammen, die als Entscheidungsgrundlage dient und gemeinsam diskutiert wird.

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Referenzen

Energiemanagement und Transformationsplan für das Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg

Transformationsplan universitätsklinikum ruppin brandenburg

Transformationsplan für das Krankenhaus Waldfriede

Transformationsplan krankenhaus waldfriede

Transformationspläne und Energiekonzepte für die Caritas Gesundheit Berlin

Energiekonzept transformationsplan caritas gesundheit berlin

Quartierskonzept und Sanierungsmanagement Soest

Quartierskonzept Stadt Soest

Quartierskonzept Stuttgart

Energielenker projects Quartierskonzept

Ihre Vorteile mit energielenker

  • Belastbare Datenbasis durch Energie- und THG-Bilanz
  • Klare Prioritäten durch Bewertung nach CO₂-Wirkung, Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit
  • Mehr Versorgungssicherheit durch Elektrifizierung und erneuerbare Energien
  • Unterstützung beim ESG-Reporting durch strukturierte Datengrundlagen
  • Entlastung Ihres Teams bei Analyse, Konzeption und Planung
Mitarbeiter der energielenker projects GmbH

FAQ

Welche Scopes sind Pflicht?

Scope 1 und 2 sind verpflichtend, Scope 3 ist optional.

Wie viele Maßnahmen umfasst der Plan?

Es werden bis zu fünf konkreten Maßnahmen identifiziert und technisch konzipiert.

Welche Förderquote gilt?

Je nach Unternehmensgröße 40/50/60 %, plus 10 % bei IEEKN (max. Zuschuss bis 90.000 €).

Was ist nicht förderfähig?

U. a. Eigenleistungen, gesetzlich verpflichtende Leistungen oder bereits begonnene Maßnahmen.

Was bekomme ich am Ende „in die Hand“?

Energieversorgungsbilanz, THG Bilanz, Maßnahmenplan inkl. wirtschaftlicher Bewertung sowie einen Umsetzungsfahrplan bis 2045 mit Zeitplan und Entscheidungsvorbereitung.