Jan Kipp
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Strukturierte PV-Planung
bei Ostermann
Für nachhaltige Energie und Kostenvorteile
Die Herausforderungen des Klimawandels betreffen Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. Unternehmen stehen zunehmend vor der Aufgabe, ihre Energieversorgung kosteneffizienter, nachhaltiger und unabhängiger zu gestalten. Wie das konkret gelingen kann, zeigt energielenker gemeinsam mit den Ostermann Einrichtungshäusern: Von der ersten Analyse bis zur konkreten Umsetzung begleitet energielenker den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen an mehreren Standorten und schafft damit die Grundlage für eine zukunftsfähige Energieversorgung.

Das Wichtigste kurz zusammengefasst:
- Fundierte Entscheidungsgrundlage für PV-Anlagen: Standortbezogene Machbarkeitsstudien schaffen Transparenz über Technik, Wirtschaftlichkeit und Umsetzungsmöglichkeiten.
- Großes Einsparpotenzial: Rund 5.200 kWp PV-Leistung ermöglichen bis zu 45 Prozent Eigenstromdeckung und ca. 2.000 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr.
- Mehr Wirtschaftlichkeit durch Fachplanung: Unabhängige Planung und strukturierte Vergabe führten zu deutlichen Kostenvorteilen von über 40 Prozent.
- Zukunftsfähiges Gesamtkonzept: Die Kombination aus Photovoltaik und Batteriespeicher erhöht Eigenverbrauch, Flexibilität und Planungssicherheit langfristig.
Von der Potenzialanalyse zur
konkreten Planung
Bevor die ersten Solarmodule installiert werden, stellt sich eine zentrale Frage: Wo ist ihr Einsatz technisch und wirtschaftlich sinnvoll? Um genau das zu beantworten, hat energielenker für die Einrichtungshäuser in Witten, Leverkusen, Haan und Bottrop standortspezifische Machbarkeitsstudien durchgeführt. Dabei wurden alle relevanten Flächen und Rahmenbedingungen systematisch analysiert. Zur Machbarkeitsstudie gehören:
- Vor-Ort-Begehungen, inkl. Aufnahme der gesamten elektrischen Infrastruktur
- Hochauflösende Drohnenaufnahmen
- Simulations- und Verschattungsanalysen der Photovoltaikmodule
- Analyse der bestehenden elektrischen Infrastrukturen sowie der Lastprofile
- Entwicklung und Bewertung von verschiedenen Anlagenvarianten
- Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für jeden Standort
Neben klassischen Dachflächen wurden auch Freiflächen und Fassaden in die Betrachtung mit einbezogen. Entscheidend bei der Untersuchung ist nicht nur die technische Umsetzbarkeit, sondern vor allem die Wirtschaftlichkeit. Ein zentraler Faktor hierbei ist der Eigenverbrauch, denn je mehr des erzeugten Stroms direkt vor Ort genutzt wird, desto effizienter arbeitet die Anlage.
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Mehr Informationen5.200 kWp Potenzial und ein klarer Fahrplan
Die Ergebnisse zeigten ein enormes Potenzial: Insgesamt könnten Anlagen mit rund 5.200 kWp installierter Leistung realisiert werden, wodurch sich der jährliche Strombedarf um bis zu 45 Prozent decken ließe. Damit lassen sich nicht nur die Energiekosten deutlich senken und die Unabhängigkeit vom Strommarkt erhöhen, sondern auch jährlich rund 2.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen.
Vor diesem Hintergrund entschied sich Ostermann, den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit energielenker weiterzugehen und die nächsten Planungsschritte zu beauftragen.
Erste Projekte bereits in der Realisierung
Im Anschluss an die Machbarkeitsstudien erfolgte auch die Fachplanung für die Umsetzung der Anlagen. Diese umfassten unter anderem:
1.
Planung des AC-Anschlusses sowie Dimensionierung von Kabeln und elektrischen Komponenten
2.
Festlegung der Kabelwege und Aufstellorte der technischen Anlagen
3.
Belegungsplanung der PV-Module und Unterkonstruktionen
4.
Erstellung von EDV-
Funktionsschemata
5.
Erstellung eines Schutz- und Regelungskonzepts
6.
Netzanschlussplanung entsprechend der geltenden Normen und Vorgaben des Netzbetreibers
7.
Unterstützung bei der Erstellung von Bauantragsunterlagen und der Vergabe
8.
Koordination und Bewertung von Gutachten und Angeboten
9.
Begleitung der Umsetzung und
Abnahme der Anlagen
Mehr Wirtschaftlichkeit
durch intelligente Planung
Im Vorfeld der Zusammenarbeit hatte Ostermann bereits ein Angebot eines Generalunternehmers eingeholt. Auf Basis der Machbarkeitsstudien entschied sich das Unternehmen jedoch bewusst für den Weg einer unabhängigen Fachplanung.
Dieser Ansatz ermöglichte es, die Leistungen gezielt auszuschreiben und transparent zu vergleichen. Durch die strukturierte Planung, die differenzierte Vergabe sowie die baubegleitende Betreuung konnten im weiteren Projektverlauf erhebliche Kosten eingespart werden: Die vorliegenden Angebote wichen um über 40 Prozent voneinander ab – ein deutlicher Beleg dafür, welchen Einfluss eine fundierte Fachplanung auf die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikprojekten haben kann.
Am Standort Witten steht die Freiflächen-Photovoltaikanlage bereits kurz vor der Inbetriebnahme. Auch an den beiden anderen Standorten schreitet die Fachplanung voran: In Haan ist derzeit eine Dachanlage vorgesehen. Für den Standort in Leverkusen werden zwei Dachanlagen, ein Foliendach und eine PV-Anlage auf dem Parkhaus geplant. Die Errichtungen sind für das Jahr 2027 beabsichtigt.

Blick nach vorn:
Batteriespeicher als nächster Schritt
Doch damit ist das Potenzial noch nicht ausgeschöpft, denn Ostermann denkt bereits den nächsten Schritt mit: die Integration von Großbatteriespeichern. Sie ermöglichen eine flexiblere Nutzung des erzeugten Stroms und tragen dazu bei, den Eigenverbrauch weiter zu erhöhen sowie die Abhängigkeit vom Strommarkt zu reduzieren. Für den Standort Witten wurde hierzu bereits eine Machbarkeitsanalyse durchgeführt.
Hier hat energielenker folgende Konzeptionsleistungen erbracht:
- Analyse des Lastprofils nach Inbetriebnahme der PV-Freiflächenanlage
- Simulationen zur Optimierung des Eigenverbrauchs und zur Reduzierung von Lastspitzen
- Bewertung der Optimierung des Strombezugs im Kontext dynamischer Stromtarife
- Berechnung der optimalen Speichergröße
- Durchführung von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen
- Ableitung von konkreten Handlungsempfehlungen
Auf dieser Grundlage wird der Batteriespeicher derzeit geplant. Die Installation ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Die Inbetriebnahme soll spätestens im Mai 2027 erfolgen.
Mehr als nur ein Einzelprojekt
Projekte wie dieses zeigen, welches Potenzial in gewerblichen Flächen steckt. Dächer, Fassaden und Freiflächen, die bislang ungenutzt waren, können einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung leisten.
Die gezielte Nutzung dieser Flächen ermöglicht:
- Reduktion von Energiekosten
- Steigerung der Energieunabhängigkeit
- Senkung von CO2-Emissionen
- Langfristige Planungssicherheit
Damit wird deutlich: Der Ausbau erneuerbarer Energien ist nicht nur ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch ein wirtschaftlich sinnvoller Schritt zur langfristigen Senkung von Energiekosten.
Fazit
Strukturierte Planung als Erfolgsfaktor für wirtschaftliche PV‑Projekte
Das Projekt mit den Ostermann Einrichtungshäusern zeigt eindrucksvoll, wie der strukturierte Ausbau von Photovoltaik wirtschaftliche Vorteile und nachhaltige Energieversorgung erfolgreich miteinander verbindet.
Durch die vorgelagerte, unabhängige Fachplanung von energielenker konnten fundierte Investitionsentscheidungen getroffen, erhebliche Kostenvorteile realisiert und ein klarer Fahrplan für die Umsetzung an mehreren Standorten entwickelt werden. Die Kombination aus Photovoltaik und künftigem Batteriespeicher schafft nicht nur messbare CO₂-Einsparungen, sondern auch langfristige Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit vom Strommarkt. Damit wird deutlich: Wer erneuerbare Energien ganzheitlich denkt und professionell plant, investiert nachhaltig in die Zukunft seines Unternehmens.

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