Referenz
Ladeinfrastruktur für den Erftverband
Elektromobilität an 28 Standorten technisch integrieren
Energielenker unterstützt den Erftverband bei der Planung und Umsetzung einer umfassenden Ladeinfrastruktur im Raum zwischen Köln und Bonn. An insgesamt 28 Standorten, darunter Kläranlagen, Betriebsstandorte und der Campus Bergheim, entsteht eine zukunftsfähige Ladeinfrastruktur für die Elektrifizierung des Fuhrparks.

Standort
Raum Bergheim, Köln und Bonn; insgesamt 28 Standorte
Projektzeitraum
03/2023 – 01/2026
Leistung
Fachplanung Elektromobilität und Ladeinfrastruktur
Auftraggeber
Erftverband
Projektübersicht
Ausgangssituation
Der Erftverband betreibt zahlreiche technische Anlagen und Betriebsstandorte, darunter mehrere Kläranlagen. Für die Elektrifizierung des Fuhrparks mussten Ladeinfrastruktur, bestehende Energieversorgung und betriebliche Abläufe gemeinsam betrachtet werden.
Besondere Herausforderungen ergaben sich durch die Integration der Ladepunkte in bestehende technische Infrastrukturen, hohe Anforderungen an Verfügbarkeit und Sicherheit sowie die Abstimmung mit Netzanschlüssen, Schutzkonzepten und Genehmigungsprozessen. Zusätzlich mussten an einzelnen Standorten neue Stellplatzflächen einschließlich Entwässerungskonzepten geplant werden.
Infrastruktur für einen skalierbaren Betrieb
Mit insgesamt 136 AC-Ladepunkten und 10 DC-Ladepunkten entsteht eine Ladeinfrastruktur, die auf zukünftige Anforderungen ausgelegt ist. Der Campus Bergheim bildet dabei den zentralen Standort des Projekts. Dort werden 51 AC-Ladepunkte und sechs DC-Ladepunkte errichtet.
Um die benötigte Leistung zuverlässig bereitzustellen, wurde eine neue Trafostation mit zwei 630-kVA-Transformatoren geplant. Ergänzend sorgt ein dynamisches Lastmanagement dafür, dass die verfügbare Anschlussleistung effizient genutzt und Lastspitzen vermieden werden.
Ganzheitlicher Ansatz für die Quartiersentwicklung
Energielenker entwickelte für alle Standorte ein durchgängiges Infrastrukturkonzept und bereitete die Umsetzung technisch sowie wirtschaftlich vor. Neben der Netzplanung und Leitungsdimensionierung wurden auch Trafostationen, Schutzkonzepte und Lastmanagementlösungen berücksichtigt.
Projektumfang
- Fachplanung für AC- und DC-Ladeinfrastruktur
- Netzberechnungen und Bewertung der elektrischen Infrastruktur
- Erstellung von Übersichts- und Stromlaufplänen
- Leitungsdimensionierung für die einzelnen Standorte
- Planung neuer Stellplatzflächen einschließlich Entwässerung
- Planung einer Trafostation mit zwei 630-kVA-Transformatoren am Campus Bergheim
- Berücksichtigung von Brand- und Überspannungsschutzkonzepten
- Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Variantenvergleich
- Einbindung des dynamischen Lastmanagements von energielenker
- Bauüberwachung und regelmäßige Baubegehungen
Erbrachte Leistungen
Ergebnisse und Nutzen
- Skalierbare Ladeinfrastruktur für die Elektrifizierung des Fuhrparks
- Einbindung bestehender Gebäude- und Energieinfrastrukturen
- Leistungsfähige Energieversorgung durch neue Trafostation am Campus Bergheim
- Reduzierung von Lastspitzen durch dynamisches Lastmanagement
- Berücksichtigung der Anforderungen kritischer Infrastruktur
- Hohe Planungs- und Investitionssicherheit für den weiteren Ausbau
Technische Eckdaten
28 Standorte im Raum Bergheim, Köln und Bonn
136 AC-Ladepunkte
10 DC-Ladepunkte
Campus Bergheim mit 51 AC- und 6 DC-Ladepunkten
Trafostation mit zwei 630-kVA-Transformatoren
Leistungsphasen 1 bis 8
Projektbeteiligte
Auftraggeber:
Erftverband
Fachplanung Ladeinfrastruktur:
energielenker projects
Lastmanagement:
energielenker solutions
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